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„Zusammenhalt in Hammersbach- Was wünsche ich mir für die Zeit nach Corona?“

 

Unser Projekt:

Seit Beginn der Coronapandemie weiß man, dass die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus einen sehr wichtigen Punkt vernachlässigt haben, nämlich die sozialen Kontakte. Ob es die Schließung von Schulen, Kitas, Geschäften ist oder der Verzicht von persönlichen Treffen mit anderen Menschen und die räumliche Distanz zu anderen Personen. Vieles ist anders! Persönliche Beziehungen haben sich verändert und dies hat zu Veränderungen im Miteinander geführt. Ob es der Kindergeburtstag ist, der nicht gefeiert werden durfte, der Urlaub, der abgesagt wurde oder die Angst einen anderen Menschen zu infizieren. Dies alles hat bei den Menschen etwas bewirkt. Deshalb ist es für uns Besonderes wichtig, jetzt wieder die Menschen zusammen zu bringen, ein Gemeinschaftsgefühl zu wecken, den Blick nach vorne zu richten und das Schöne und Positive im Miteinander wieder zu entdecken.

 

Unser Ziel ist es:

Die Menschen dazu zu bringen sich darüber Gedanken zu machen, was ihre die Wünsche in Hammersbach nach der Pandemie sind.

Bei welchen Wünschen können wir als Gemeinde Hammersbach unterstützen? Können wir aus den Wünschen neue Projekte ableiten? Ein Beispiel sind unsere Ferienspiele für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien. Hier sind wir von unseren ursprünglichen Planungen abgewichen. Ursprünglich wollten wir einer festgelegten Anzahl von Kindern und ein spezielles, vorbereitetes Programm anbieten. Nun heißt unser neues Motto „Jeder ist willkommen“! Auf einer sehr großen Fläche mit Bolzplatz, Spielplatz und einer neuen Scooteranlage, wollen wir vor allem diejenigen, die besonders unter den Kontaktbeschränkungen gelitten haben - nämlich den Kindern - die Möglichkeit geben, miteinander in Kontakt zu treten.

 

Uns ist in diesem Projekt wichtig:

Alle können mit machen! Das Projekt soll durch die Kreativität und sich Zeit zu nehmen um zu überlegen „Was wünsche ich mir für die Zeit nach Corona?“, dazu animieren mitzumachen.

Uns ist wichtig „Zukunft heißt Hoffnung“. Wir wollen das Wir-Gefühl und die sozialen Kontakte zu stärken. Die Erkenntnis gewinnen, dass ein ewiges „Höher, Schneller, Weiter“ nicht das Wichtigste im Leben ist. Wir müssen überlegen, was der Gesellschaft wirklich wichtig ist, nämlich das Miteinander in der Gemeinschaft.

Aber es wird auch wichtig sein Dinge, die wir durch die Pandemie gelernt haben, voranzutreiben. Zum Beispiel sich Zeit für die Familie zu nehmen oder die Chancen der Digitalisierung voran zu treiben. Menschen haben auch das „Ich“ neu entdeckt. Sie haben eine Entschleunigung wahrgenommen und oft auch die Familie wieder anders erlebt. Zeit für Kinder in Familien ist wieder da. Selber kochen, gemeinsam Spaß haben. Miteinander kreativ sein. Dinge wieder zu entdecken, die vielleicht manchmal in Vergessenheit geraten waren. Zu dem neuen Ich muss aber nun das neue Wir gefunden werden.

Mit unserem Projekt können die Bürger reflektieren, vielleicht sogar etwas Positives aus der Krise mitnehmen und jetzt versuchen das Neue oder Wiedergefundene beizubehalten.

Wichtig ist uns „das Positive zu sehen!“ Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam können wir etwas für unsere Gemeinschaft tun. Denn nur wer nichts tut und nur die negativen Dinge sieht wird nichts erreichen. Wir möchten mit unseren Bürgern in die Zukunft schauen und auch Positives aus der Pandemie mitnehmen!

 

Aktion Wunschgläser für das lokale Bündnis für Familien

Im Rahmen der lokalen Bündnisse für Familien, findet derzeit die Aktion „Zusammenhalt. Vor Ort und für Familien“ statt. Hammersbach will sich im Rahmen dieser Bündnis-Idee daran beteiligen und zeigen, dass die Familie in der Pandemie zusammen stehen – und möglicherweise auch gestärkt in die Zukunft gehen können. Das Bundesfamilienministerium hat zu einem Fotowettbewerb aufgerufen und Bürgermeister Michael Göllner und sein Team bitten die Familien sich mit kreativen Ideen zu beteiligen. „Wir haben uns überlegt, die Aktion durch Wunschgläser bei uns mit Leben zu erfüllen. Was wünsche ich mir für die Zeit nach Corona? Wir bitten die Familien in Hammersbach Gläser bunt zu gestalten und mit entsprechenden Wünschen, Vorschlägen oder Anregungen zu versehen. Dies kann entweder als bunter Brief in einem Glas oder auf dem Glas selbst gemacht werden.“
 
Hauptamtsleiterin Sandra Schutt und die Kitaleitung Angelina König schließen sich dem Aufruf an: „Egal ob ein Einmachglas, ein Marmeladeglas oder ein Gurkenglas. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf! Bunt bemalt, bunte Schleifen, Händeabdruck mit Fingerfarbe auf das Glas, anschließend den Wunsch oder die Wünsche auf einen Zettel, der auch gerne bunt sein darf, formulieren und in das Glas stecken und abgeben.“
Die Gläser werden bis zum 1. Juni 2021 im Bürgerbüro und in den Kindertagestätten gesammelt. Die Sammlung wird dann durch Mitarbeiterinnen der Gemeinde aufgebaut und als Glascollage fotografiert. Das Foto muss dann mit einer entsprechenden Beschreibung bis zum 8. Juni 2021 an das Ministerium gesendet werden.
 
Dabei geht es nicht in erster Linie darum, einen Preis zu gewinnen, sondern ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass die Gesellschaft wieder enger zusammenrücken muss. „Corona hat viele Lebensbereiche verändert. Menschen in wirtschaftliche Notlagen gebracht. Am meisten haben aber die Kinder und Jugendlichen gelitten, die isoliert von ihren Freunden Homeschooling machen mussten. Denen gemeinsame Zeit zum Spielen, Lernen und feiern genommen wurde. Auf der anderen Seite sind vielleicht aber auch die Familien wieder teilweise ein Stück zusammen gerutscht und haben sich auf das Wesentliche besinnt. Mehr Zeit miteinander verbracht und auch wieder, wer sich entfremdet hatte, zueinander gefunden. Bei allem negativen oder auch positiven stellt sich die Frage, wie es in Zukunft weitergeht. Es wäre schön, wenn sich möglichst viele Menschen in unserer Gemeinde daran beteiligen und wir ein buntes Gläserbild mit vielen Wünschen, von denen auch hoffentlich die Meisten in Erfüllung gehen, gestalten können,“ so Bürgermeister Michael Göllner.
 
 
 
 

Das Projekt ist verlängert - Machen Sie weiterhin mit bis zum 01.08.2021

Flyer Zusammenhalt vor Ort.pdf (231,5 KiB)
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